April 18th, 2014

Einen TV wie im Werbebild an die Wand bringen5

Wenn man sich einen ordenltichen TV kauft, soll der auch stilvoll an die Wand, aber wohin mit den Kabeln? Genau, unter den Putz! Hier eine kleine Dokumentation wie das sehr gut und schnell funktioniert.

Zeit: ca. 10 Stunden absolute Arbeitszeit (gemütlich und als Laie)
Benötigte Materialien: Füllspachtel für den Heimgebrauch, Wandhalterung, Abdeckfolie
Benötigte Werkzeuge: Bohrmaschine, Wasserwage, kleine Flex mit Diamantscheibe, Meißel, Spachtel, Gipsanrührgummitopf, Schleifpapier, Wandfarbe, Farbrolle, Pinsel

Zunächst montiert man die Wandhalterung, das ist klar denke ich. Dann wird der Putz da wo die Kabel nach unten sollen mit der Flex aufgeschnitten, damit es eine saubere Kante gibt. Anschließend meißelt man den Putz von der Wand so tief, dass über die Kabel noch 2 bis 3mm Gips passt.

IMG_7954

Dann werden die Kabel nach Maß wo sie an den TV angeschlossen werden mit wenig Gips in dem “Schacht” fixiert und anschließend vollständig verputzt. Nach einigen Stunden (je nach Gips/Putz) kann man alles glattschleifen, so dass es nicht mehr zu sehen ist. Danach einfach mit der Wandfarbe drüberstreichen.

IMG_7955 IMG_7956

Am Ende sieht das Ganze dann so aus:

IMG_7957IMG_7961


KRC-778R/KDC-V7521/KDC-7090R Folienleiter wechseln2

Wer ein oben genanntes Autoradio der Firma Kenwood besitzt wird spätestens nach 4 Jahren feststellen, dass das Frontpanel langsam immer weniger funktioniert und dann gar nichts mehr tut. Große Wirkung – kleine Ursache…

IMG_7657Schuld daran ist der Verbinder zwischen Haupteinheit und Frontpanel.  Dieser Folienleiter wird durch das Umklappen des Bedienteils bei jedem Vorgang an einer bestimmten Stelle geknickt und reißt nach maximal 4 Jahren ein. Dann ist die Stromversorgung unterbrochen und es wird nichts mehr angezeigt.

 

 

Zum Glück kann man statt einem neuen Radio diesen Folienleiter (J84-0121-12) bestellen: TV-Ersatzteile


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Unterschiede der CAN Transceiver im Highspeed-Betrieb1

Vor einiger Zeit habe ich in einem Beitrag die Unterschiede zwischen dem MCP2551 und dem PCA82C250 aufgelistet. Ich hatte ebenfalls geschrieben, dass sie bis auf Kleinigkeiten keine nennenswerte Unterschiede haben. Das muss ich an der Stelle revidieren.

Beim CAN-Bus im Highspeed-Betrieb müssen die Leitungen CAN-H und CAN-L auf die Referenzspannung von 2,5V gezogen werden (5V CAN). Der große Unterschied ist, dass der MCP2551 das intern macht, der 82C250 jedoch nicht. Dort muss man das selbst bei den Knoten implementieren. Erkennen kann man das in den Block-Diagrammen der Chips im Datenblatt und beim Oszilloskopieren des Signals. Meiner Meinung nach ist das nicht nur gut zu wissen, sondern auch ein gravierender Entscheidungspunkt bei der Entwicklung eines eigenen Systems.

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Galerie und Lightbox1

Nichts ist so beständig wie die Veränderung! Jeder kennt den Satz – so ist es auch bei mir. Ab sofort sind alle Bilder, die in Beiträgen verwendet wurden und werden, in einer Flickr Galerie zu sehen. Neben dem Home-Button ist nun ein neuer Button “Galerie” entstanden. Dort kann man sich alle Bilder nach Alben sortiert ansehen.

Des Weiteren werden die Bilder nun etwas schöner geöffnet, wenn man diese anklickt. Dafür ist das Tool Lightbox im Einsatz. Die Beiträge enthalten selbstverständlich weiterhin Bilder, wie ich sie einfüge werde ich noch sehen. Evtl. werden sie direkt aus Flickr mit dem Tool Flickr4Writer eingefügt und so direkt mit der Galerie verlinkt. Die bestehenden Beiträge werde ich nicht verändern.

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Flickr4Writer0

Schon länger benutze ich den recht komfortablen Windows Live Writer um meine Beiträge für das Blog zu erstellen, da mich ein Freund darauf gebracht hatte. Seit kurzer Zeit probiere ich Flickr und Lightbox aus um ein paar Veränderungen durchzuführen, es hieß jedoch immer, dass man im Windows Live Writer keine Flickr Bilder einfügen kann.

Tim Heuer hat dafür genau das richtige Plug-In entwickelt. Sein Flickr4Writer integriert sich perfekt bei den Writer Plug-Ins und arbeitet tadellos! Man gibt einfach sein Flickr Benutzername ein und autorisiert das Plug-In – fertig. Eine Upload Funktion hat es nicht.

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Externe Interrupts mit dem AVR leicht gemacht0

Die Unterschiede zwischen Polling und Interrupt sind in einem älteren Beitrag schon aufgelistet. Theorie findet man jedoch sehr oft. Hier findet ihr ein einfaches Beispiel wie man einen Taster per Interrupt eine Aktion ausüben lässt. Das Beispiel ist für einen AT90CAN128 mit folgender Hardwarekonfiguration:

  • - Taster an PORT E, PIN 7
  • - LED an PORT E, PIN 6

Beim Initialisieren aktiviert man die Interrupts und konfiguriert wann dieser ausgelöst werden soll:

//  Init Taster
DDRE  &= ~_BV(7);    // PORT E, PIN 7 als Eingang definieren

EIMSK |= _BV(INT7);  // Interrupt fuer Pin 7 aktivieren
EICRB |= _BV(ISC50); // steigende Flanke erzeugt einen INT
EICRB |= _BV(ISC51);

//  Init LED
DDRE  |= _BV(6);     // PORT E, PIN 6 als Ausgang definieren

sei();    //activate global interrups

In der ISR für Signal 7 kann dann eine Aktion erfolgen oder ein selbst erstelltes Flag (in einer Variablen) gesetzt werden.

//  ISR Taster
SIGNAL(SIG_INTERRUPT7)
{
  // LED an
  PORTE |= _BV(6);

  // entprellen
  delay_ms(100);
}

Die beiden Dateien stehen hier zur Verfügung.

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Beispiel CAN Bus Testapplikation für AT90CAN1289

at90can128 Ich habe es in letzter Zeit oft erlebt, dass sich angehende Mikrocontrollerprogrammierer mit dem AT90CAN beschäftigen wollen oder müssen um eine CAN Anwendung zu entwickeln. Dabei stößt man immer auf folgendes Problem: Man wird in den Wald geworfen und weiß nicht welchen Baum man zuerst studieren soll. Wenn man nach einfachen Testanwendungen sucht, dann findet man meist ausgeklügelte Bibliotheken oder Anwendungen wo man zunächst nicht durchsieht. Außerdem sind die meist viel zu umfangreich und können auch beide CAN 2.0 Standards. Diesem Problem mache ich heute ein Ende, hier folgt eine einfache Anwendung für den AT90CAN und eine kleine Einführung in die Software. Es sind alle Derivate des AT90CAN verwendbar (32, 64, 128), man muss selbstverständlich beim Kompilieren darauf achten den Richtigen einzustellen.

Beginnen wir mit der Struktur der Software:

- main.c Hauptdatei, Aufruf der Funktionen
- at90can.c Sourcedatei für CAN-Funktionen, inkl. ISR
- at90can.h Headerdatei für CAN, Definition der Struktur, Geschwindigkeiten
- utils.h Korrekte Definitionen für True/False und nützliche Dinge

Für die Variablen in denen CAN-Nachrichten gespeichert werden sollen wurde eine Struktur CAN_messageType erstellt. Die im Datenblatt empfohlenen Einstellungen für die Geschwindigkeiten sind in einem Feld (array) in der at90can.h hinterlegt. Die Applikation besteht nun darin, dass in der main-Funktion zunächst die Initialisierung aufgerufen wird und anschließend eine CAN-Botschaft testweise gesendet wird. Die Empfangenen Nachrichten werden nur in der globalen Variable recMsg abgespeichert, jedoch nicht weiter verarbeitet. Bei jeder Operation mit MObs muss die CANPAGE auf das entsprechende gesetzt werden.

Wichtig ist zunächst die korrekte Initialisierung. Der CAN-Controller muss zum konfigurieren in den config-mode versetzt werden um Geschwindigkeit und Interrupteinstellungen zu ändern. Die globalen Interrupts sollte man erst nach der Konfiguration aktivieren, denn sonst könnte mitten in der Konfiguration beim aktivieren der einzelnen Interrupts ein kommender die Konfiguration verfälschen. Zur Initialisierung des CAN-Controllers gehört das aktivieren des config-mode, die Einstellungen der Interrupts und das Setzen der Busgeschwindigkeit. Die Konfiguration der einzelnen MObs kann auch in gesonderten Funktionen erledigt werden.

Bei einem Empfang einer Nachricht wird in der entsprechenden Interrupt-Service-Routine (ISR) die CAN-Botschaft aus den Registern ausgelesen und in eine globale Variable gespeichert. Variablen die in einer ISR beschrieben werden sollen, müssen als volatile deklariert werden. Nach dem speichern der Daten muss der Interrupt durch readmodwrite resetet werden. Ebenso muss das Bit CONMOBn gesetzt werden, um erneut Empfangsbereitschaft zu signalisieren.

Zum Senden einer Nachricht werden die gewünschten Daten und ID in einer Variable gespeichert und die Funktion can_tx aufgerufen werden. Diese kopiert die Daten in die Register des Controllers und setzt das Bit CONMOBn des als Sender konfigurierten MOb.

Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge können gerne als Kommentare erfolgen!

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Einstellungen im EEPROM eines AVR speichern0

Es gibt kaum eine Anwendung in der man keine Einstellungen speichern möchte. Doch wenn man sich schon den Aufwand macht Einstellungen zu speichern, sollten diese nach dem Reset auch wieder abrufbar sein. Daher wird so etwas im EEPROM gespeichert und ausgelesen. Wie man das ganz sinnvoll programmieren kann folgt hier:

Am sinnvollsten überlegt man sich vorher was zu speichern ist, dann erstellt man gesondert dafür eine Sourcedatei mit deren Header. Im Header erfolgt die Definition der Benötigten Bytes:

#define EEPROM_SECTION  __attribute__ ((section (".eeprom")))

/*
** this global variables are stored in EEPROM
*/
uint16_t  dummy          EEPROM_SECTION  = 0;  // avoid using lowest addresses

//——————————————————————————
// section 1: default settings
uint8_t   eeprom_def_brightness EEPROM_SECTION  = 1;  // EEPROM address 0002
uint16_t  eeprom_def_TempID     EEPROM_SECTION  = 2;  // EEPROM address 0003
uint8_t   eeprom_def_TempUnit   EEPROM_SECTION  = 3;  // EEPROM address 0005
uint16_t  eeprom_def_Filter     EEPROM_SECTION  = 4;  // EEPROM address 0006
uint8_t   eeprom_def_CANspeed   EEPROM_SECTION  = 5;  // EEPROM address 0008

// placeholder
uint16_t  eeprom_def_dummy1     EEPROM_SECTION  = 6;  // EEPROM address 0009
uint16_t  eeprom_def_dummy2     EEPROM_SECTION  = 7;  // EEPROM address 000B
uint8_t   eeprom_def_dummy3     EEPROM_SECTION  = 8;  // EEPROM address 000D
uint8_t   eeprom_def_dummy4     EEPROM_SECTION  = 9;  // EEPROM address 000E
uint8_t   eeprom_def_dummy5     EEPROM_SECTION  = 10; // EEPROM address 000F

//——————————————————————————
// section 2: user settings
uint8_t   eeprom_usr_brightness EEPROM_SECTION  = 11;  // EEPROM address 0010
uint16_t  eeprom_usr_TempID     EEPROM_SECTION  = 12;  // EEPROM address 0011
uint8_t   eeprom_usr_TempUnit   EEPROM_SECTION  = 13;  // EEPROM address 0013
uint16_t  eeprom_usr_Filter     EEPROM_SECTION  = 14;  // EEPROM address 0014
uint8_t   eeprom_usr_CANspeed   EEPROM_SECTION  = 15;  // EEPROM address 0016

// placeholder
uint16_t  eeprom_usr_dummy11    EEPROM_SECTION  = 16;  // EEPROM address 0017
uint16_t  eeprom_usr_dummy12    EEPROM_SECTION  = 17;  // EEPROM address 0019
uint8_t   eeprom_usr_dummy13    EEPROM_SECTION  = 18;  // EEPROM address 001B
uint8_t   eeprom_usr_dummy14    EEPROM_SECTION  = 19;  // EEPROM address 001C
uint8_t   eeprom_usr_dummy15    EEPROM_SECTION  = 20;  // EEPROM address 001D

Anschließend werden in der Sourcedatei die entsprechend der Reservierung benötigten Funktionen erstellt um die Werte zu lesen/schreiben.

#include <stdbool.h>
#include <stdint.h>
#include <avr/io.h>
#include <avr/eeprom.h>
#include "eeprom_access.h"

// returns the dataset from eeprom
uint16_t get_eeprom_word(uint8_t setting)
{
  uint16_t   eeprom_word;

  switch (setting)
  {
    case 12:
      eeprom_word = eeprom_read_word( &eeprom_usr_TempID );
      break;
    case 14:
      eeprom_word = eeprom_read_word( &eeprom_usr_Filter );
      break;
    default:
      break;
  }
  return eeprom_word;
}

// save data to eeprom
void set_eeprom_word( uint16_t eeprom_word, uint8_t setting )
{
  switch (setting)
  {
    case 12:
      eeprom_write_word( &eeprom_usr_TempID, eeprom_word );
        break;
    case 14:
      eeprom_write_word( &eeprom_usr_Filter, eeprom_word );
        break;
    default:
      break;
  }
}

// returns the dataset from eeprom
uint8_t get_eeprom_byte(uint8_t setting)
{
  uint8_t   eeprom_byte;

  switch (setting)
  {
    case 15:
      eeprom_byte = eeprom_read_byte( &eeprom_usr_CANspeed );
        break;
    default:
      break;
  }

  return eeprom_byte;
}

// save data to eeprom
void set_eeprom_byte( uint8_t eeprom_byte, uint8_t setting )
{
  switch (setting)
  {
    case 15:
      eeprom_write_byte( &eeprom_usr_CANspeed, eeprom_byte );
        break;
    default:
      break;
  }
}

In der main-Datei (oder wo man die Funktion aufrufen möchte) muss anschließend definiert werden wie die Einstellungen heißen und die externen Funktionen deklariert werden.

//——–
// EEPROM
//——–
// settings
#define CAN_Speed 15
#define CAN_Filter 14
#define Temp_ID 12

extern void set_eeprom_byte( uint8_t eeprom_byte, uint8_t setting );
extern uint8_t get_eeprom_byte(uint8_t setting);
extern void set_eeprom_word( uint16_t eeprom_word, uint8_t setting );
extern uint16_t get_eeprom_word(uint8_t setting);

Der Aufruf aus der main-Datei könnte dann wie folgt aussehen:

CANspeed = get_eeprom_byte(CAN_Speed);

set_eeprom_byte(CANspeed, CAN_Speed);

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Alientech Powergate im Check4

Ich hatte neulich mal die Gelegenheit ein ECU-flasher (Programmiergerät für Motorsteuergerät) zu testen. Das Gerät kam aus dem Hause Alientech und nennt sich Powergate Pro. Interessant zu sehen fand ich, dass auch hier ein AT90CAN128 als Controller verwendet wurde, ein recht bekannter Chip mit integriertem CAN Controller und einigen mächtigen Features. Daneben platzierte man die üblichen Verdächtigen wie FT245BL, M6636B, 7805C, PCA82C250 und vier Flashbausteine a 16MB AT45DB161.

powergate

Zu sagen ist, dass die Komponenten recht gut verlötet sind und sehr sauber platziert. Die Leiterbahnverlegung und Anordnung der Controller halte ich allerdings für fragwürdig. Negativ anzumerken ist, dass ein Fahrzeug nur einmal geflasht werden kann.

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CANlogger mit Temperaturmessung0

Vor einiger Zeit hatte ich das Konzept der Projektarbeit schon einmal vorgestellt. Nun wurde Version 1.0 fertig gestellt.

Features:

  • - Temperaturmessung mit Thermoelement und MAX6675
  • - ISP Stecker nach ATMEL Standard
  • - Schutz zum CAN durch DC-DC und Optokoppler
  • - CAN Stecker ist CAN-CiA konform
  • - Stromversorgung wählbar zwischen CAN und extern
  • - zusätzlich I²C EEPROM auflötbar für große Bilder
  • - Einstellmöglichkeit mit Drehgeber für CAN-Speed, ID und Filter
  • - Anzeige von empfangenen CAN-Nachrichten auf dem TFT
  • - 65k Farb-TFT mit 176×132 Pixel von display3000

Hier eine kleine Demo des Moduls:

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Fehler bei AVR ISP Parallel-Programmieradapter0

Ich habe bereits zweimal den scheinbar unerklärlichen Fehler gehabt, dass bei einem Flashvorgang der AVR plötzlich nicht mehr antwortet. Nach viel Kontakt mit Atmel und einigen Profis konnte ich den Fehler trotzdem nicht lokalisieren.

Vor einigen Tagen nun habe ich mich mit einem Elektroniker unterhalten, der diesen Fehler auch hatte und genauer nachgeforscht hat. Es wurde in beiden Fällen der Programmieradapter von Robotikhardware verwendet. Hier wurde allerdings ein einfacher Schaltplan von früher verwendet, der sich damals weit verbreitet hatte. Hier fehlt eine Diode um die Spannung auf 5V zu begrenzen, denn RS232 hat ja einen höheren Pegel als 5V. Bei einer bestimmten Kombination von Code wird der Massepegel des AVR abgesenkt und daher der Spannungspegel über 5V angehoben. Das passiert nur wenn die Pegel zweier aufeinanderfolgenden Befehle die maximale Differenz haben. Da ist der Port nicht schnell genug und durch die fehlende Diode entsteht kurzzeitig ein Peak von mehr als 5V. Das ist der Grund warum der AVR unvorhergesehen kaputt geht.

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Inkrementalgeber Auswertung5

Die Zeit der Taster oder sogar Bedienkreuze ist schon lange vorbei. IMG_5950Seit vielen Jahren werden in Radios, Navis, Handys,etc. so genannte Inkrementalgeber (encoder) eingesetzt. Mit Knopf oder ohne (Taste). Immer öfter werden diese kleinen Dinger auch im Hobbybereich interessant und verwendet. Die Ansteuerung in der Firmware ist zwar recht einfach, jedoch möchte ich euch den Weg erleichtern, so dass keiner das Rad zweimal erfinden muss.

Es ist empfehlenswert die im Datenblatt angegebene Beschaltung mit Entprellung und Strombegrenzung aufzubauen, falls keine vorhanden ist: 10k gegen Vcc, 10k zum µC-Pin und 100nF gegen GND. Die Abfrage gestaltet sich per Interrupt am sinnvollsten, denn wenn man den Flankenwechsel detektiert hat sollte sofort der Level des anderen Signals abgefragt werden. Meist bekommt man vom Hersteller nur so ein winziges Diagramm:

phase_diag

Es ist ja schon aussagekräftig, allerdings dauert es ein paar Minuten bis man mit der richtigen Sichtweise darauf schaut. Es gibt vier Fälle, je zwei pro Drehrichtung. Man lässt Signal A per Levelchange Interrupt Triggern und fragt danach Signal B ab. Hier ein Beispiel: Signal A steigende Flanke. Wenn dann Signal B low ist, dann war es eine ClockWise Rotation. (Zeitpunkt zwischen T2 und T3, C.W.) Hier die ISR:

code_a Immer daran denken: Variablen auf die in der ISR zugegriffen werden soll als volatile deklarieren!

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Recovery zum selber brennen4

Gestern kam endlich mein neuer PC von Acer an, ein Aspire L5100. Insgesamt ist der PC sehr schön, nettes Design super fix und nicht so laut. Lediglich das brennen einer CD erzeugt nervige Vibrationen wenn der PC 0,5m neben einem auf dem Schreibtisch steht.

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Ich packte also den PC aus und entdeckte folgende Sachen: PC, Netzteil, Maus, Tastatur, 2leere Recovery DVDs, Garantiekarte , Sicherheitsanweisungen und eine Anleitung “Quick” die aus zwei Sätzen besteht. Aja, leere Recovery DVDs. Nicht schlecht! Auch auf dem PC findet sich kein Hinweis wie man seine mitgelieferte Software auf die DVDs bekommt. Auf der Festplatte ist lediglich ein Benutzerhandbuch, was inhaltlich auch recht begrenzt ist. Auch auf der Acer Homepage findet man keine Hinweise.

Dann fand ich das Tool eRecovery und siehe da. Dort hat man nun die Optionen DVD mit Systemdaten brennen und DVD mit Software und Treiber brennen. Zack hatte ich die Recovery auf DVDs. An sich nicht schlimm, aber ein Hinweis wäre nicht schlecht!


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Nokia 3109 nicht über USB aufladbar0

Viele Handys die eine USB Schnittstelle haben kann man mit dem PC per USB Kabel laden. Ich habe von Nokia das 3109, ein schönes schlankes Handy was genau das kann was ich brauche. Gestern hatte ich ein wichtiges Gespräch, der Akku war leer. Ich war unterwegs und hatte nur Laptop und USB Kabel mit. Daher versuchte ich das Handy auf diesen Weg aufzuladen – nichts passierte.

Nach längerer Suche fand ich diesen Artikel. Es ist also möglich das Handy mit der 5V Spannung des USB zu laden, es wurde im Handy nur die Verbindung nicht geschaffen zwischen USB Buchse und Ladeelektronik. Schade, man kann es also nur mit einem speziellen USB Adapter (CA-100) aufladen.

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CAN Spezifikation0

Mit der Zeit kommen bei mir so die Projekte zusammen, in letzter Zeit gehäuft mit CAN. Temperatureinheit, Grafikeinheit, CANtoRS232 oder Mainboard für den Jugend forscht Truck. Aktuellestes Projekt ist ein CAN-/Temperaturlogger.

Gerne greift man später mal in den Schrank und möchte ein Modul mit einem Anderen zu Testzwecken verbinden. Damit das möglich ist, müssen alle mindestens eine bestimmte CAN-Baudratenkonfiguration unterstützen die bei allen gleich ist. Mehrere Geschwindigkeiten sind natürlich möglich, aber prinzipiell nicht erforderlich. Um das zu gewährleisten, damit man in 3 Jahren nicht ein Modul nur deswegen neu flashen muss habe ich eine CAN-Spezifikation definiert. Sie ist in erster Linie für mich, jedoch möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Man muss ja nicht jedes Rad neu erfinden.

can_spezifikation

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